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Prävention Projekte JIM - Jugendliche
im Mittelpunkt
„JiM – Jugendliche im Mittelpunkt“ ist
das neu konzipierte Präventionsprojekt im Landkreis
Garmisch-Partenkirchen und löst das Vorgängerprojekt „Boys & Girls“ ab.
Ziel ist, Jugendlichen in ihrer
Lebenswelt zu begegnen und sich den Themen, die in dieser
Entwicklungsphase relevant sind, kritisch zu stellen. Diese
Fragestellungen wurden in verschiedenen Arbeitsgruppen aufgegriffen und
einzelne Elemente zu unterschiedlichen Themenkomplexen neu beschrieben.
Die jungen Menschen können sich mit ihren Anliegen und Interessen an das
kompetente Team wenden.
Deshalb ist „JiM – Jugendliche im
Mittelpunkt“ nicht mehr wie in den vergangenen Jahren ein Angebot mit
festen Inhalten sondern nach den individuellen Interessen der Klasse
ausgerichtet.
Das Präventionsprojekt „JiM – Jugendliche
im Mittelpunkt“ besteht aus fünf verschiedenen Workshops zu den Themen
Medienkompetenz, Sucht und Konsum, Mobbing und Gewalt an der Schule,
Sexualität und Pubertät und Entwicklung der eigenen Persönlichkeit. In
Kooperation mit allen beteiligten Institutionen wird das Projekt für 2
Workshoptage die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen im Landkreis
besuchen.
Nach der 2-tägigen Projektphase arbeitet
die Klasse selbständig an den Themen weiter
und vertieft die Inhalte zusammen mit den Lehrkräften.
Anschließend werden in einem weiteren Projekttag im Sinne der
Nachhaltigkeit die Ergebnisse und Erfahrungen thematisiert und
diskutiert. |
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Zammgrauft Das
Präventionsprojekt, bei dem es schwerpunktmäßig um Anti-Gewalt-Training
und Zivilcourage geht, wird in Zusammenarbeit mit den Jugendbeamten der
Polizei im Landkreis durchgeführt. Zielgruppe sind hier die 8. Klassen
aller Schularten. Bei „Zammgrauft“
wird im spielerischen Rahmen Gewalt im Allgemeinen verdeutlicht.
Verschiedene Formen wie Gewalt gegen Mädchen, Ausgrenzung und Mobbing,
sowie Gruppenzwang werden ins Bewusstsein gerufen und zugleich
Selbstbewusstsein, Gewaltempfinden und Zivilcourage trainiert. Die
spielerischen Übungen sind derart zusammengestellt, dass sie auf
bestimmte Problematiken abgestimmt und der Situation entsprechend
angewendet werden können.
Streitschlichter Hinter dem
Streitschlichterprogramm verbirgt sich eine Methode, mit deren Hilfe
SchülerInnen befähigt werden, kleinere und mittlere Konflikte in der
Schule selbstständig zu lösen. Dazu werden pro Schule ca. 10 - 15 sog.
"Konfliktlotsen" in den Grundtechniken der Mediation ausgebildet. Diese
SchülerInnen stehen dann später in 2er-Teams in den Pausen zur Verfügung
um Konflikte zwischen SchülerInnen zu lösen. Die ausgewählten
SchülerInnen profitieren in hohem Maße im Bereich ihrer sozialen
Kompetenzen (sprachliche Ausdrucksfähigkeit, Empathievermögen,
Konfliktmanagement, Durchsetzungsvermögen). Die Konfliktlösung wird in
minderschweren Fällen in die Hände der SchülerInnen gelegt und wirkt
somit entlastend auf das Lehrerkollegium. Eine dauerhafte Etablierung
des Projektes legt den Grundstein für eine positive und nachhaltige
Streitkultur an der gesamten Schule. Nähere Informationen zur Ausbildung
erhalten Sie direkt bei den MitarbeiterInnen der Kommunalen
Jugendarbeit.
Kompetenznetz
Prävention Das Kompetenznetz
Prävention ist ein Zusammenschluss aller sozialer Einrichtungen im
Landkreis, welche Angebote aus dem Bereich der Prävention anbieten.
Viele Einrichtungen verwenden große personelle und vor allem zeitliche
Ressourcen für Angebote zu den Themen der Gewalt-, Sucht- und
sexualpädagogischen Prävention. Das Kompetenznetz
Prävention hat diese Angebote der präventiven Dienstleister gesammelt
und im Rahmen einer Internetseite
www.prävention-gap.de veröffentlicht. Die Seite schafft
für Kindergärten, Schulen und Vereine einen systematischen und aktuellen
Überblick über lokale Präventionsangebote. Daneben gibt es unter der
Kategorie „Weiterführende Information“ noch Wissenswertes rund um das
Thema Prävention. Ein Besuch auf dieser Homepage lohnt sich also in
jedem Fall! |
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